- Published on
On-Premise KI Kubernetes Storage: +20% Performance, €15k Ersparnis
- Authors

- Name
- Phillip Pham
- @ddppham
Persistent Storage für KI auf Kubernetes: Leistung und Datensouveränität im Mittelstand
TL;DR
Persistent Storage ist für stabile KI-Workloads auf Kubernetes im Mittelstand unerlässlich, um Datenverlust zu vermeiden und Datensouveränität zu sichern. Rook-Ceph und Longhorn bieten robuste, Open-Source-Lösungen für On-Premise-Setups. Unternehmen können damit bis zu 20% bessere Datenzugriffszeiten erreichen, während sie volle Kontrolle über ihre wertvollen KI-Modelle und Trainingsdaten behalten, was zu Einsparungen von bis zu €15.000 jährlich führen kann.
Das Problem: Ephemere Pods und die Achillesferse der KI-Daten
Als IT-Leiter oder Produktionsleiter im deutschen Mittelstand stehen Sie täglich vor der Herausforderung, innovative Technologien effizient und sicher zu integrieren. Künstliche Intelligenz (KI) ist dabei kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein strategischer Hebel – sei es in der Qualitätskontrolle in der Fertigung, der Predictive Maintenance im Maschinenbau oder der Bestandsoptimierung im Großhandel. Doch sobald KI-Modelle trainiert oder Inferenz-Pipelines auf Kubernetes-Clustern laufen, taucht eine zentrale Frage auf: Wie stellen wir sicher, dass unsere wertvollen Daten – Trainingsdatensätze, Model-Checkpoints, Inferenz-Logs – nicht verloren gehen?
Standard-Kubernetes-Pods sind per Definition volatil. Das bedeutet, wenn ein Pod neu gestartet, skaliert oder auf einen anderen Node verschoben wird, sind alle lokal gespeicherten Daten unwiederbringlich verloren. Für zustandslose Anwendungen mag das kein Problem sein. Aber KI-Workloads sind hochgradig zustandsbehaftet. Ein Ausfall während eines mehrstündigen oder -tägigen KI-Trainings kann Tage an teurer Rechenzeit (insbesondere für GPUs mit viel VRAM) vernichten, wenn keine persistenten Checkpoints gespeichert wurden. Hinzu kommt der Aspekt der Datensouveränität: Viele Mittelständler, besonders im Maschinenbau oder in der Pharma-Branche, können sensible Unternehmensdaten nicht einfach in die Public Cloud verschieben. On-Premise-Lösungen für persistenten Speicher sind hier nicht nur eine Option, sondern oft eine zwingende Anforderung.
Grundlagen: Wie Persistent Storage in Kubernetes funktioniert
Um das Problem der ephemeren Pods zu lösen, bietet Kubernetes ein ausgeklügeltes Speichermodell, das sich um Persistent Volumes (PVs), Persistent Volume Claims (PVCs) und StorageClasses dreht.
- Persistent Volumes (PVs): Stellen eine Abstraktion der eigentlichen Speicherinfrastruktur dar. Ein PV ist quasi ein „Stück“ Speicher, das vom Cluster-Administrator bereitgestellt wird – zum Beispiel ein NFS-Share, ein iSCSI-Laufwerk oder ein Block-Device. Es ist ein Ressourcenobjekt im Cluster, das den Lebenszyklus von Pods überdauert.
- Persistent Volume Claims (PVCs): Dies sind Anfragen von Pods nach Speicherressourcen. Ein Pod fordert über einen PVC eine bestimmte Speichermenge und Zugriffsmodi (z.B. ReadWriteOnce für einzelne Pods, ReadOnlyMany für viele Lesezugriffe) an. Der Kubernetes-Master versucht dann, den PVC mit einem passenden, verfügbaren PV zu „binden“.
- StorageClasses: Sie ermöglichen die dynamische Bereitstellung von PVs. Anstatt manuell PVs anzulegen, können Entwickler einfach einen PVC erstellen, der auf eine bestimmte StorageClass verweist. Diese StorageClass weiß, wie sie den passenden Speicher (z.B. von Rook-Ceph oder Longhorn) automatisch bereitstellt. Das vereinfacht das Management erheblich.
- StatefulSets: Für Anwendungen, die nicht nur persistenten Speicher, sondern auch eine stabile Netzwerk-ID und eine geordnete Bereitstellung/Skalierung benötigen (klassisch für Datenbanken, aber auch für verteilte KI-Trainings), gibt es StatefulSets. Sie arbeiten eng mit Persistent Storage zusammen, um jedem Pod eine individuelle, persistente Speichereinheit zuzuweisen.
Für KI-Workloads ist dieser Mechanismus entscheidend. Trainingsdatensätze können auf PVs abgelegt werden, sodass sie für verschiedene Trainingsläufe oder Experimente zur Verfügung stehen. Model-Artefakte und Checkpoints werden sicher gespeichert und sind auch nach einem Pod-Neustart wieder verfügbar. Selbst kleinere Datenbanken für Metadaten von KI-Experimenten oder Feature Stores profitieren enorm von persistentem Speicher.
Rook-Ceph: Die robuste Wahl für skalierte KI-Infrastrukturen
Rook-Ceph ist eine leistungsstarke Kombination: Rook ist ein Open-Source-Cloud-Native-Storage-Orchestrator für Kubernetes, und Ceph ist ein hochskalierbares, verteiltes Speichersystem. Rook verwaltet Ceph-Cluster direkt in Kubernetes und macht die Bereitstellung, das Management und die Skalierung von Ceph zu einem nativen Kubernetes-Erlebnis.
Vorteile für den Mittelstand (mit Fokus auf KI):
- Extreme Skalierbarkeit: Ceph ist bekannt dafür, Petabyte-Bereiche und darüber hinaus zu bewältigen. Das ist ideal für Unternehmen mit sehr großen Trainingsdatensätzen oder die langfristig eine unternehmensweite KI-Plattform aufbauen wollen.
- Hohe Resilienz und Redundanz: Durch Datenreplikation und Erasure Coding bietet Ceph eine hervorragende Fehlertoleranz. Datenverlust ist auch bei Ausfall mehrerer Festplatten oder Server äußerst unwahrscheinlich, was für kritische KI-Anwendungen unerlässlich ist.
- Multifunktionale Speichertypen: Ceph bietet Block Storage (Ceph RBD), File Storage (CephFS) und Object Storage (Ceph RGW – S3-kompatibel) aus einer Hand. Das ist flexibel für verschiedene KI-Anwendungsfälle, von der Bereitstellung von Trainingsdaten bis zur Archivierung von Modellen.
- Performance: Richtig konfiguriert, kann Ceph sehr hohe I/O-Leistungen liefern, was für schnelle Datenzugriffe bei rechenintensiven KI-Trainings von Vorteil ist. In der Praxis sehen wir hier bis zu 25% Leistungsgewinn bei optimierter Hardware im Vergleich zu einfachen NAS-Lösungen.
Nachteile:
- Komplexität: Installation und Management von Rook-Ceph sind anspruchsvoll. Es erfordert fundiertes Wissen über Ceph und Kubernetes. Die Lernkurve für IT-Teams, die neu in diesem Bereich sind, ist steil.
- Ressourcenverbrauch: Ceph ist ressourcenintensiver als einfachere Lösungen. Für einen kleinen Cluster kann der Overhead spürbar sein.
Anwendungsfall im Mittelstand: Rook-Ceph ist die richtige Wahl für den Mittelständler, der eine unternehmensweite KI-Plattform mit dutzenden oder hunderten von KI-Workloads betreibt, umfangreiche Datenmengen (>100 TB) verwaltet und über ein dediziertes, technisch versiertes Team verfügt. Denken Sie an einen Automobilzulieferer, der täglich gigantische Mengen an Sensordaten für autonomes Fahren verarbeitet.
Beispiel: StorageClass für Rook-Ceph (Block Storage)
apiVersion: storage.k8s.io/v1
kind: StorageClass
metadata:
name: ceph-rbd
provisioner: rook-ceph.rbd.csi.ceph.com
parameters:
clusterID: rook-ceph
pool: replicapool # Name des Ceph-Pools
imageFeatures: "layering"
# Weitere Optionen wie replication etc.
reclaimPolicy: Delete
allowVolumeExpansion: true
volumeBindingMode: Immediate
Longhorn: Agilität und Einfachheit für den Mittelstand
Longhorn ist eine Open-Source-Distributed-Block-Storage-Lösung, die von Rancher Labs entwickelt wurde. Sie ist zu 100% Kubernetes-nativ und zielt darauf ab, hochverfügbaren persistenten Speicher mit minimalem Aufwand bereitzustellen.
Vorteile für den Mittelstand:
- Einfache Installation und Verwaltung: Longhorn lässt sich mit wenigen Klicks über Helm installieren und bietet eine intuitive, grafische Benutzeroberfläche (UI). Dies reduziert die Einarbeitungszeit drastisch und macht es auch für kleinere IT-Teams zugänglich.
- Integrierte Backup- und Disaster-Recovery-Funktionen: Longhorn bietet von Haus aus Volume-Snapshots und die Möglichkeit, Backups auf NFS-Shares oder S3-kompatiblen Objektspeichern abzulegen. Das ist ein enormer Vorteil für die Datensicherheit von KI-Modellen.
- Geringerer Ressourcenverbrauch: Im Vergleich zu Ceph ist Longhorn deutlich schlanker und benötigt weniger Ressourcen (CPU, RAM). Dies ist ideal für Mittelständler, die ihre KI Hardware On-Premise effizient nutzen möchten und keine riesigen Cluster betreiben.
- Agilität: Durch die einfache Handhabung können Entwickler und Data Scientists schneller Speicher anfordern und verwalten, was die Iterationszyklen bei KI-Projekten beschleunigt. Dies ist besonders vorteilhaft für Experimente und Prototypen, z.B. bei der Evaluierung neuer LiteLLM Cluster Setups.
Nachteile:
- Geringere Skalierbarkeit: Longhorn ist in der Regel für Cluster bis zu Dutzende von Terabyte Speicher ausgelegt. Für Petabyte-Workloads ist es nicht die erste Wahl.
- Nur Block Storage: Im Gegensatz zu Ceph bietet Longhorn ausschließlich Block Storage. Für File- oder Object-Storage müssten zusätzliche Lösungen integriert werden.
- Performance-Grenzen: Bei extrem hohen, kontinuierlichen I/O-Anforderungen kann Longhorn an seine Grenzen stoßen. Für die meisten mittelständischen KI-Workloads ist die Performance jedoch absolut ausreichend.
Anwendungsfall im Mittelstand: Longhorn ist perfekt für den Großteil der mittelständischen Unternehmen, die mit KI starten, dedizierte Abteilungs-KI-Lösungen betreiben oder kleinere bis mittlere Datenmengen (bis ca. 50 TB) verwalten. Ein Stadtwerk, das KI zur Netzlastprognose einsetzt, oder ein Fertigungsunternehmen, das Bilderkennung für die Qualitätskontrolle nutzt, findet in Longhorn eine unkomplizierte und robuste Lösung.
Beispiel: StorageClass für Longhorn
apiVersion: storage.k8s.io/v1
kind: StorageClass
metadata:
name: longhorn
provisioner: driver.longhorn.io
parameters:
numberOfReplicas: "3" # Anzahl der Replikate für Hochverfügbarkeit
staleReplicaTimeout: "20" # Sekunden, bevor ein Stale Replica entfernt wird
# Weitere Optionen für z.B. Datenträger-Tags
reclaimPolicy: Delete
allowVolumeExpansion: true
volumeBindingMode: Immediate
Rook-Ceph vs. Longhorn: Eine Vergleichstabelle für Entscheider
Die Wahl zwischen Rook-Ceph und Longhorn hängt stark von Ihren spezifischen Anforderungen, der Größe Ihres Unternehmens, der Komplexität Ihrer KI-Workloads und der Expertise Ihres IT-Teams ab. Hier ein direkter Vergleich, der Ihnen bei der Entscheidung helfen soll:
| Kriterium | Rook-Ceph (mit Rook-Operator) | Longhorn |
|---|---|---|
| Komplexität | Hoch (Installation, Konfiguration, Management) | Gering (Einfache Installation über Helm, intuitive UI) |
| Skalierbarkeit | Exzellent (Petabyte-Bereich und darüber hinaus) | Gut bis sehr gut (Dutzende TB, für die meisten Mittelständler ausreichend) |
| Speichertypen | Block (RBD), File (CephFS), Object (RGW/S3) | Ausschließlich Block Storage |
| Performance | Sehr hoch (bei optimierter Hardware und Konfiguration) | Gut (Ausreichend für die meisten KI-Workloads, kann bei extremen I/O-Spitzen limitieren) |
| Ressourcenbedarf | Mittel bis hoch (Overlay-Netzwerk, Ceph-Daemons) | Gering (Leichtgewichtig, läuft als Pods) |
| Features | Hochverfügbarkeit, Erasure Coding, Snapshots, Clones, Quotas | Hochverfügbarkeit, Snapshots, Clones, Backup & Disaster Recovery, Live Upgrade |
| Lernkurve | Steil (Erfordert Ceph- und Kubernetes-Expertise) | Flach (Benutzerfreundlich, auch für kleinere Teams geeignet) |
| Ideal für | Große Unternehmen, komplexe, unternehmensweite KI-Plattformen, Big Data | Mittelstand, agile KI-Teams, Abteilungslösungen, Prototyping |
| Beispiel ROI (jährl. Ersparnis) | €15.000 - €30.000 (durch Cloud-Unabhängigkeit, optimierte Hardware-Auslastung bei großen Datenmengen) | €5.000 - €15.000 (durch einfache Handhabung, keine Lizenzkosten, effiziente Ressourcennutzung) |
Die beispielhaften ROI-Zahlen basieren auf der Erfahrung, die wir in Projekten mit mittelständischen Unternehmen gesammelt haben, und berücksichtigen Faktoren wie Lizenzkostenersparnis, optimierte Hardware-Auslastung und reduzierte Betriebskosten im Vergleich zu proprietären Lösungen oder Public Cloud Services bei voller Datensouveränität.
Worauf IT-Leiter im Mittelstand achten sollten
Die Entscheidung für die richtige Persistent Storage-Lösung ist eine strategische Weichenstellung für Ihre KI-Initiativen. Berücksichtigen Sie folgende Punkte:
- Ihren aktuellen und zukünftigen Skalierbarkeitsbedarf: Wie viele Daten speichern Sie heute für KI, und wie schnell wird das in den nächsten 3-5 Jahren wachsen? Wenn Sie bereits im dreistelligen Terabyte-Bereich sind oder dies in Kürze erwarten, ist Rook-Ceph die robustere Wahl. Für kleinere Projekte reicht Longhorn völlig aus.
- Die Expertise Ihres Teams: Haben Sie interne Mitarbeiter, die bereits Erfahrung mit Ceph oder komplexen verteilten Systemen haben? Oder suchen Sie nach einer Lösung, die sich mit minimalem Schulungsaufwand schnell implementieren und verwalten lässt? Viele Mittelständler ziehen Longhorn gerade wegen seiner Einfachheit vor.
- Die Art der KI-Workloads: Benötigen Sie ausschließlich Block Storage für Ihre Trainingsdaten und Modelle, oder planen Sie auch die Speicherung großer Mengen unstrukturierter Daten (z.B. Log-Dateien, Videos) im Dateisystem oder Objektspeicher? Ceph bietet hier mehr Flexibilität.
- Verfügbarkeit und Resilienz-Anforderungen: Wie kritisch ist Datenverlust für Ihre KI-Anwendungen? Beide Lösungen bieten hohe Verfügbarkeit, aber Ceph kann in sehr großen Umgebungen noch fein granularer konfiguriert werden.
- Das Gesamtbudget und ROI: Während beide Open-Source-Lösungen keine direkten Lizenzkosten verursachen, entstehen Kosten für Hardware, Implementierung und Wartung. Die Amortisation der Investition ist mit beiden Lösungen oft innerhalb von 12-18 Monaten realistisch, insbesondere wenn man proprietäre Alternativen oder Cloud-Kosten für KI-Hardware und -Speicher berücksichtigt.
Unsere Empfehlung: Für die meisten mittelständischen Unternehmen, die in die KI auf Kubernetes einsteigen oder abteilungsbezogene KI-Projekte betreiben, ist Longhorn der einfachere und schnellere Weg, um zuverlässigen persistenten Speicher bereitzustellen. Wenn Sie jedoch eine sehr große, unternehmensweite KI-Strategie mit Petabyte-Skala und einem erfahrenen Team verfolgen, dann bietet Rook-Ceph die unübertroffene Leistungsfähigkeit und Flexibilität.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet die Implementierung von persistentem Speicher für KI auf Kubernetes?
Die Implementierungskosten setzen sich hauptsächlich aus Hardware (Server mit ausreichend Festplattenspeicher), der Arbeitszeit für Installation und Konfiguration sowie gegebenenfalls externer Beratung zusammen. Lizenzkosten entfallen für Open-Source-Lösungen wie Rook-Ceph und Longhorn. Eine Beispielrechnung für einen mittelständischen Cluster (3-5 Nodes) zeigt Hardwarekosten ab ca. €5.000 - €20.000, zuzüglich Integrationskosten von etwa €3.000 - €10.000, je nach Komplexität und vorhandener Infrastruktur.
Welche Performance-Steigerung kann ich erwarten, wenn ich auf persistenten On-Premise-Speicher umsteige?
Die Performance-Steigerung hängt stark vom Ausgangspunkt ab. Im Vergleich zu langsamen, netzwerkbasierten Lösungen können Sie bis zu 20% bessere Datenzugriffszeiten für Ihre KI-Workloads erwarten. Dies führt zu kürzeren Trainingszeiten und einer effizienteren Auslastung Ihrer teuren GPU-Hardware. Schnellerer Speicher sorgt dafür, dass die GPUs nicht auf Daten warten müssen.
Ist Open-Source-Speicher sicher genug für kritische KI-Daten im Mittelstand?
Ja, absolut. Sowohl Rook-Ceph als auch Longhorn sind robuste und ausgereifte Lösungen, die von einer großen Community und führenden Unternehmen (z.B. Rancher Labs bei Longhorn) unterstützt werden. Mit der richtigen Konfiguration, regelmäßigen Updates, strikten Zugriffskontrollen und einer durchdachten Backup-Strategie (die Longhorn nativ bietet) sind Ihre kritischen KI-Daten sehr sicher. Datensouveränität ist dabei ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen Cloud-Angeboten.
Kann ich später von Longhorn auf Rook-Ceph migrieren, falls meine Anforderungen wachsen?
Technisch ist eine Migration möglich, aber sie ist mit Aufwand verbunden. Sie müssten die Daten von den Longhorn-Volumes exportieren und auf die neuen Ceph-Volumes importieren. Dies erfordert in der Regel Downtime für die betroffenen KI-Workloads. Es ist daher ratsam, den zukünftigen Skalierungsbedarf frühzeitig zu evaluieren, um solche komplexen Migrationsprojekte zu vermeiden.
Wie wirkt sich persistent storage auf die VRAM-Anforderungen für KI aus?
Direkt hat persistenter Speicher keinen Einfluss auf die Menge an VRAM, die für KI-Modelle benötigt wird. Indirekt ist die Synergie jedoch groß: Ein performantes, persistentes Speichersystem stellt sicher, dass Trainingsdaten und Model-Checkpoints schnell und zuverlässig geladen und gespeichert werden können. Das führt dazu, dass Ihre teuren GPUs optimal ausgelastet sind und nicht auf Daten warten müssen, was die Gesamteffizienz Ihrer KI-Infrastruktur deutlich steigert.
Fazit und nächster Schritt
Die Investition in eine robuste, persistente Speicherlösung für Ihre KI-Workloads auf Kubernetes ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie sichert nicht nur Ihre wertvollen Daten und Modelle, sondern ermöglicht auch performante und souveräne KI-Anwendungen, die den Wettbewerbsvorteil Ihres mittelständischen Unternehmens stärken. Die Wahl zwischen Rook-Ceph und Longhorn hängt von Ihrem spezifischen Bedarf an Skalierbarkeit, Komplexität und der Expertise Ihres Teams ab.
Sie sind sich unsicher, welche Lösung am besten zu Ihren individuellen Anforderungen im Mittelstand passt? Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Erstberatung. Wir helfen Ihnen gerne dabei, die richtige Speicherstrategie für Ihre On-Premise-KI-Infrastruktur zu entwickeln und den größtmöglichen Nutzen zu erzielen.
📖 Verwandte Artikel
Weitere interessante Beiträge zu ähnlichen Themen
LiteLLM vs OpenRouter On-Premise: €30k sparen & Datenhoheit sichern
Wählen Sie das passende LLM-Gateway für Ihre On-Premise-Strategie. LiteLLM bietet Kontrolle & Datenschutz, OpenRouter vereinfacht den Zugang. Wir vergleichen Kosten & Vorteile für den Mittelstand.
Private AI Mittelstand: Self-Hosted statt Public Cloud
Private AI im Mittelstand: Self-Hosted LLMs statt Public Cloud — Datenhoheit, DSGVO und wann On-Premise sich lohnt.
AI Factory Vergleich: Dell vs. HPE & Co. – Bis zu 25% Betriebskosten sparen
Vergleich der AI Factories von Dell, Lenovo, HPE, Supermicro für den Mittelstand. Finden Sie die passende On-Premise-Lösung und sparen Sie bis zu 25% Betriebskosten.
Bereit für KI im Mittelstand?
Nutzen Sie unsere 10 kostenlosen KI-Tools und Praxis-Guides – oder sprechen Sie direkt mit unseren Experten.
Pexon Consulting – KI-Beratung für den Mittelstand | Scaly Academy – Geförderte KI-Weiterbildung (KI-Spezialist, KI-Experte, Workflow-Automatisierung)